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Musher: Allgemein übliche Bezeichnung für den Hundeschlittenführer oder Gespannlenker, abgeleitet aus dem franz. Wort "marcher" (marschieren).
Schönwettermusher: Wir sind keine! Wir fahren auch bei Regen und widrigen Wetterverhältnissen (siehe Fotos Schattendorf).
Trail: Strecke, auf der ein Schlittenhundegespann im Rennen oder beim Training fährt
Dog Handler: Ist nichts Illegales! Es ist der Helfer des Mushers, der bei den Rennen die Hunde durch die Menge zum Start geleitet, und sich mit dem Musher um die Versorgung der Hunde kümmert
Lead Dog: Leithund, der an der Spitze des Gespannes läuft und die Kommandos des Mushers am besten beherrschen sollte. Es können auch zwei Leithunde vorne eingespannt werden (double lead).
Wheel Dogs: die Hunde, welche direkt vor dem Schlitten eingespannt werden (meistens die kräftigsten)
Point Dogs: Hundepaar hinter den Leithunden (meistens die schnellsten)
Swing Dogs: Bei einer vielköpfigen federförmigen Einspannung werden diese Hunde direkt hinter den Leithunden platziert und unterstützen diese bei der Einleitung von Richtungswechseln (sie "schwingen" das Gespann in die Kurven).
Team Dogs: Alle Hunde im Gespann zwischen den Leithunden und den Wheel Dogs .
Show dog: Für Ausstellungen gezüchteter, reinrassiger Schlittenhund (meist etwas kleiner als die Renn – Huskies)
Pedalen: Abstoßen mit dem Fuß zur Entlastung der Hunde (vor allem Bergauf!).
Ausrüstung
Stake Out: Konstruktion aus Ketten und Drahtseilen zum Anbinden der Hunde im Freien, (bei Rennen, im Training oder auf Touren). Außerdem die Bezeichnung für das Fahrerlager bei den Schlittenhunderennen.
X–Back Geschirr: Spezielles, gepolstertes Brustgeschirr, das den Druck des Ziehens optimal verteilt.
Booties: Stoffstiefeln mit Klettverschluss für die Hunde, die bei Eis und anderen schwierigen Bedingungen (oder bei Langstreckenrennen) verwendet werden, um die Pfoten vor Verletzungen zu schützen.
Brush-Bow: Stoßstangenähnlicher (Holz-)Bogen an der Schlittenfront. Dieser schützt die Hunde, die unmittelbar vor dem Schlitten laufen vor Verletzungen durch die Ecken des Schlittens.
Schneeanker: Über ein Seil am Schlitten befestigte Metallkralle, die zum Sichern und zum Stehen bleiben des Schlittens in den Schnee getreten oder an einem stabilen Baum eingehakt wird.
Panic Snap: Ein spezieller Sicherheitshaken, den man auch beim stärksten Zug innerhalb von Sekundenbruchteilen mit einem Handgriff öffnen kann.
Pulka: Ein, im gleichnamigen, aus Skandinavien stammenden Sport eingesetzter wannenförmiger Schlitten aus Holz oder Kunststoff, der von den Hunden gezogen wird und sich zwischen dem Musher und den Hunden befindet. Der Musher benützt dabei Langlaufskier und ist über ein Seil mit der Pulka verbunden. Die Anzahl der Hunde ist beliebig, nicht jedoch das Gewicht der Pulkawanne: 20 kg pro Rüde, 15 kg pro Hündin. Dem Pulkasport ähnlich ist das Skijöring, bei dem der auf Skiern stehende Musher allerdings direkt gezogen wird.
Toboggan: Tief liegender Schlitten der nordkanadischen Indianer, der auf der Bodenplatte gleitet. Wird heute als Transport- und Rennschlitten bei Langstreckenrennen verwendet.
Transportsack: Dient im Notfall zum Transport von erschöpften, oder verletzten Hunden. Bei den Langstreckenrennen werden in dem Sack außerdem die vorgeschriebene Ausrüstung und Lebensmittel befördert.
Zugleine: Leine, mit der die Schlittenhunde den Schlitten ziehen; sie setzt sich zusammen aus Zentralleine, Necklines und Tuglines.
Zentralleine: auch Hauptzugleine, an der die Hunde links und rechts an Neckline und Tugline eingespannt werden.
Neckline: Halsleine, die das Halsband mit der Hauptzugleine, oder die Halsbänder zweier Leithunde miteinander verbindet.
Tugline: Nebenzugleine, Verbindung zwischen Geschirr und Hauptzugleine.
Kommandos
Line Out: Befehl für die Hunde die Leine zu spannen und nach vorne zu schauen.
Go oder Hike: Startkommandos – Erlaubnis zum Losrennen
Gee: Kommando nach rechts (gesprochen wie "dschi")
Haw: Kommando links für die Leithunde (gesprochen wie "hah")
Whoa: Befehl zum Anhalten, wirkt aber nicht immer! (gesprochen wie "hua")
Hunderassen
Alaskan Husky: Sehr schneller Schlittenhund aus verschiedenen Kreuzungen von den ursprünglichen nordischen Rassen mit anderen Jagd- oder Windhunden. Dadurch beherrschen diese Hunde einen charakteristischen Laufstil: bedingt durch ihre extreme Langbeinigkeit sieht ihr Lauf auch bei hohen Geschwindigkeiten scheinbar mühelos, leichfüßig und elegant aus.
Alaskan Malamute: Der stärkste und der größte nordische Schlittenhund (Schulterhöhe von mehr als 60 cm). Das Haarkleid ist grau bis schwarz mit weißer Zeichnung. Die mandelförmigen Augen sind dunkel. Die ausdauernde kraftvolle Gangart macht ihm zum idealen Zugtier für schwere Lastschlitten. Seinen Namen hat diese Rasse von dem früher im Nordwesten von Amerika lebenden Malamuten-Stamm.
Grönlandhund: Dies ist die ursprünglichste Rasse der Nordischen. Diese Hunde sind die schwersten unter den Schlittenhunden (bis zu 40 kg) und haben auffallend starke Vorderläufe mit großen Pfoten. Das Fell hat unterschiedliche, meist helle Färbungen und ist selten gefleckt.
Samojede: Typisch für diese Rasse sind das schneeweiße oder cremefarbene Fell, sowie die dunklen Augen und die leicht angezogenen Lefzen ("Samojeden - Lächeln"). Der Ursprung der Rasse liegt in den Weiten Nordrusslands, wo diese Hunde als Hütehunde oder Zugtiere verwendet wurden.
Siberian Husky: Der wohl bekannteste Schlittenhund, mit blauen Augen (es sind auch braune Augen oder in Kombination erlaubt) und einem kontrastreich gezeichneten Fell. Typisch für diese mittelgroße Rasse ist der fast mühelose Gang, sowohl bei hoher Geschwindigkeit als auch bei schwerer Last. Ursprünglich war diese Rasse in Sibirien beheimatet. Seine überdurchschnittliche Intelligenz, schnelle Lernfähigkeit und Menschenfreundlichkeit, sowie die enormen körperlichen Leistungen, haben zu der großen Verbreitung dieser Rasse geführt.
Rennklassen
Sprint: Alle Wagenrennen und ein großer Teil der Schneerennen werden in Europa in dieser Klasse ausgetragen. Im Herbst betragen die Traillängen ca. 5 – 7 km, und werden kontinuierlich bis zu ca. 10 – 20 km erweitert.
Distancerennen: (MIDDLE DISTANCE/ LONGDISTANCE): Die Traillängen in dieser Kategorie sind deutlich länger (30 – 40 km) und werden ausschließlich auf Schnee ausgetragen. Das Gewicht vom Schlitten und der Ausrüstung müssen auf mindestens 5 kg pro Hund im Gespann kommen.
RENNKATEGORIEN
D = 1 - 2 Hunde
C = 3 - 4 Hunde
B = 5 - 6 Hunde
A = 7 - 8 Hunde
O = ab 9 Hunde
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